China – Eine Erfahrung, die Perspektiven eröffnet
Wer rechtliche oder wirtschaftliche Bezüge nach China hat, braucht neben fachlicher Präzision ein Gespür für den Kontext. Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Nina Heins verbindet fundierte Kenntnisse des chinesischen Rechts mit eigener Lebenserfahrung vor Ort und bringt diese Perspektive engagiert in die Arbeit unserer Kanzlei ein.
Fachliches Profil: chinesisches Recht aus erster Hand
Für ihren Doppelmaster-Studiengang “Chinese Law and Comparative Law” verbrachte Nina Heins knapp ein Jahr in Nanjing. Dort setzte sie sich intensiv mit zentralen Bereichen des chinesischen Rechts auseinander: vom Zivilrecht mit Vertrags-, Sachen- und Deliktsrecht sowie dem Allgemeinen Teil über Öffentliches Recht und Verwaltungsrecht bis hin zum Strafrecht. Ergänzt wurde das Studium durch wirtschaftsrechtliche Themen wie Gesellschaftsrecht sowie Kartell- und Wettbewerbsrecht.
Auch rechtsvergleichende Seminare zu spezialisierten Fragestellungen gehörten zu ihrem Studienalltag. Diese akademische Breite schärft den Blick dafür, wie unterschiedlich Rechtsordnungen ähnliche Sachverhalte einordnen und welche Folgen sich daraus für Unternehmen, Verträge und Entscheidungen ergeben.
Sprachkompetenz und Praxisnähe
Parallel zu den juristischen Lehrveranstaltungen absolvierte Nina Heins einen intensiven Chinesisch-Sprachkurs. Sprache eröffnet dabei mehr als den Zugang zu Begriffen: Sie erleichtert den Blick auf Denkweisen, Kommunikationsformen und Nuancen, die gerade im beruflichen Austausch entscheidend sein können.
Nanjing war nicht ihr erster China-Aufenthalt. Bereits während ihres Jurastudiums lebte sie in Shanghai. Insgesamt hat sie damit rund eineinhalb Jahre in China verbracht, sowohl in der international geprägten Metropole als auch in einer im Westen deutlich weniger bekannten Stadt, die einen anderen, besonders authentischen Einblick in Alltag, Gesellschaft und Wirtschaft ermöglicht. So gewann sie ein belastbares Verständnis für die Rahmenbedingungen, in denen Recht in China gedacht und praktiziert wird.
Interkulturelle Stärken für die Zusammenarbeit
Aus ihren Aufenthalten nimmt Nina Heins die Erfahrung mit, dass erfolgreiche Kommunikation und Verhandlungen im chinesischen Kontext nicht allein von der richtigen Rechtsfrage abhängen. Ebenso wichtig sind Perspektivwechsel, ein Gespür für Erwartungen und der Umgang mit unterschiedlichen Entscheidungs- und Kommunikationswegen.
In der Arbeit unserer Kanzlei hilft sie dabei, China-Bezüge nicht nur juristisch einzuordnen, sondern auch den wirtschaftlichen und kulturellen Kontext mitzudenken. Das schafft Klarheit, fördert verständliche Kommunikation und unterstützt tragfähige Lösungen, besonders dort, wo Rechtsordnungen und Geschäftskulturen aufeinandertreffen.